Berlin, 1945–2000: verlängert bis Ende Mai

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Ausstellung Berlin, 1945–2000: A Photographic Subject bis zum 30. Mai 2021 verlängert wird. Über die Wiedereröffnung informieren wir Sie gern auf unserer Website oder in unserem Newsletter, für den Sie sich hier anmelden können. Vorerst bleibt die Ausstellung jedoch aufgrund des aktuellen Lockdowns bis auf Weiteres geschlossen.

Sollten Sie bereits ein Online-Ticket für die betroffenen Termine gekauft haben, werden Sie bezüglich der Rückerstattung per E-Mail kontaktiert.

Falls Sie eine(r) der bisher über 4.000 Besucher*innen sind und gern einen Teil der Ausstellung bei sich zu Hause hätten: Wir freuen uns Ihnen ab sofort Editionen der Künstler Kurt Buchwald, Andreas Rost und Werner Zellien anbieten zu können. Mit Ihrem Kauf unterstützen Sie die Stiftungsarbeit.

Unser nächstes Künstlergespräch mit Andreas Rost und Piotr Nathan findet im Frühjahr 2021 statt. Weitere Hinweise dazu werden zeitnah veröffentlicht. Das per Live-Stream aufgezeichnete Künstlergespräch mit Miron Zownir vom 26. November 2020 können Sie sich hier ansehen.

Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen. Bleiben Sie gesund!

Berlin, 1945–2000: Editionen

Anlässlich der Ausstellung Berlin, 1945–2000: A Photographic Subject bietet die Stiftung Reinbeckhallen in Zusammenarbeit mit den ausstellenden Fotografen limitierte Editionen von drei Werken an, die in der Ausstellung präsentiert sind.

Die Silbergelatine Prints von Kurt Buchwald, Andreas Rost und Werner Zellien sind jeweils in einer Auflage von 15 Stück zu einem Preis von 390€ (inkl. Mwst.) erhältlich. Die Editionen sind von den Künstlern nummeriert und signiert.

Mit dem Kauf unterstützen Sie die Stiftungsarbeit! Für weitere Informationen und Bestellungen sind wir für Sie unter der info@stiftung-reinbeckhallen.de erreichbar.

Schutz- und Hygienekonzept der Stiftung Reinbeckhallen

Zum Schutz unserer Besucher*innen und Mitarbeiter*innen haben wir Hygiene- und Schutzmaßnahmen ergriffen um Ihnen einen angenehmen und sicheren Besuch zu gewährleisten.

Verantwortlich für die Durchsetzung der Hygienemaßnahmen sind grundsätzlich alle Mitarbeiter*innen im Rahmen des Ausstellungsbetriebs und des Ticketverkaufs.


Hygiene- und Verhaltensvorgaben in den Ausstellungsräumen

Mit folgenden Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere zu schützen.

Wir bitten alle Besucher*innen,

• Eine Mund-Nasen-Bedeckung in den Ausstellungen zu tragen
• Den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Besucher*innen und Mitarbeiter*innen einzuhalten
• Kontakte zu anderen in den Ausstellungsräumen zu vermeiden
• Regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) die Hände mit Wasser und Seife zu waschen – insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten
• Auf die Ausschilderung vor Ort sowie die Hinweise der Mitarbeiter*innen zu achten

Wir bemühen uns Warteschlangen durch die Steuerung des Zutritts zu vermeiden und dadurch die Reduzierung von Kontakten zu gewährleisten.

Zusätzlich begrenzen wir die Anzahl der Besucher*innen, die sich zeitgleich in den Ausstellungsräumen aufhalten, auf 80 Personen in der Ausstellungshalle und 30 Personen im Projektraum, um so die Einhaltung des Mindestabstands gewährleisten zu können.


Adresslisten / Anwesenheitsdokumentation

Im Rahmen der behördlich vorgeschriebenen Anwesenheitsdokumentation bei Veranstaltungen (Ausstellungseröffnungen, Podiumsdiskussionen) werden Name, Telefonnummer, Anschrift oder E-Mail Adresse sowie die Anwesenheitszeit vor Einlass festgehalten.

Diese werden unter Berücksichtigung des Datenschutzes für die Dauer von vier Wochen geschützt aufbewahrt und nach Ablauf dieser Frist gelöscht.


Ticketverkauf

Um ein sicheres Umfeld für Mitarbeiter*innen und Besucher*innen zu gewährleisten, empfehlen wir, die Ausstellungstickets online, gegebenenfalls mit Zeitfenster zu erwerben. Mit den neuen Zugangsbeschränkungen kann es dennoch zu Wartezeiten kommen; wir bitten um Verständnis.

Der Ticketverkauf vor Ort erfolgt vorrangig bargeldlos.

Wir freuen uns Sie in den Ausstellungen der Stiftung Reinbeckhallen begrüßen zu dürfen!

Wir suchen! Einlasspersonal für die Ausstellung „Berlin, 1945-2000: A Photographic Subject“

Die Stiftung Reinbeckhallen sucht Einlasspersonal (Minijob oder sozialversicherungspflichtige Anstellung) für die Ausstellung Berlin, 1945-2000: A Photographic Subject, die zwischen dem 17. September 2020 und dem 24. Januar 2021 in den Reinbeckhallen stattfindet.

Aufgaben:
– Verkauf / Nummerierung / Kontrolle von Eintrittskarten und Einlass;
– Informationen zur Ausstellung, zum Ausstellungsort und der Stiftungsarbeit an die Besucher*innen herausgeben;
– Besucher*innen zu den aktuellen Abstands- und Hygieneregeln informieren und für deren Einhaltung sorgen;
– Verkauf von Plakaten, Postkarten und Katalogen;
– Kassenbuch führen;
– Entsichern und Eröffnung der Hallen vor / Schließung und Sicherung nach dem Ausstellungsbetrieb.

Erforderliche Kenntnisse:
– Reges Interesse an der zeitgenössischen Kunst- und Kulturszene
– freundliches und offenes Auftreten
– Gutes Kommunikationsniveau in deutscher und englischer Sprache
– Verantwortungsbewusstsein und Aufmerksamkeit gegenüber den
künstlerischen Arbeiten und der Ausstellungssituation
– Freude an der Arbeit im Team und an der Kommunikation mit den
Besucher*innen
– Hohe Zuverlässigkeit

Arbeitszeiten: jeweils Do-Fr von 16 bis 20 Uhr und Sa-So, Feiertage von 11 bis 20 Uhr

Bitte senden Sie uns ein kurzes Motivationsschreiben und Ihren Lebenslauf ausschließlich per E-Mail an info@stiftung-reinbeckhallen.de bis zum 28. August 2020.

Residenz | University of Arts London

Bereits zum zweiten Mal begrüßt die Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst Studenten des Studiengangs MA Performance Design and Practice von Central Saint Martins, University of the Arts London in Berlin. Während ihres Aufenthalts im Rahmen des Residenzprogramms der Stiftung werden sie eine neue Arbeit entwickeln und in den Reinbeckhallen präsentieren.

Die diesjährige Absolventengruppe des MA Performance Design and Practice setzt sich aus 16 aufstrebenden internationalen Künstlern mit unterschiedlichem Hintergrund und aus verschiedenen Kulturen zusammen, die Disziplinen wie Performance, Design und Bildende Kunst vertreten.

Während des sechswöchigen Aufenthaltes in den Reinbeckhallen werden die Studenten ihre persönlichen Einflüsse und interdisziplinären Praktiken austauschen, um neue Arbeiten in erweitertem Kontext zu erschaffen. Die abschließende Aufführung wird die einzigartige Kombination der multikulturellen, interdisziplinären Gemeinschaft widerspiegeln, die sowohl in ihrem inspirierenden Ausgangsmaterial als auch in ihren gemeinsamen Schaffensprozessen verwurzelt ist.

Für den Aufenthalt im Jahr 2020 wurden die Studenten beauftragt, den klassischen Weimarer Film Faust von F.W. Murnau (1926) als Ausgangspunkt für ihre Zusammenarbeit zu untersuchen. In ihren Performances werden sie die zeitgenössische Resonanz von Murnaus einzigartiger Vision und dieser zeitlosen deutschen Volkssage erforschen.


Sowohl der Künstleraufenthalt als auch die abschließende öffentliche Aufführung der gemeinsam erarbeiteten Arbeit werden durch die Reinbeckhallen und die Stiftung Reinbeckhallen ermöglicht.

Residenz | Serkan Sarier

Von Ende Januar bis Ende März begrüßt die Stiftung Reinbeckhallen den ersten Künstler, der durch einen Open Call für das Residenzprogramm 2020 ausgewählt wurde.

Serkan Sarier ist einer der drei Künstler*innen, die aus einer Vielzahl von Bewerber*innen aus 14 Ländern für das diesjährige Residenzprogramm ausgesucht wurden. Der Künstler hat an der Royal Academy of Fine Arts in Belgien (BA) und an der Goldsmiths University London (MFA) studiert.

Hauptsächlich mit Malerei in Kombination mit Skulpturen und Installationen arbeitend, wird Serkan Sarier seinen Aufenthalt in Berlin und die ihm zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten in den Reinbeckhallen dazu nutzen, Arbeiten zu entwickeln, die sich mit den Themen Bedeutung und Zugehörigkeit beschäftigen.

Der Künstler wurde in Deutschland in eine türkische Gastarbeiterfamilie geboren und lebte mehr als 20 Jahre im Ausland. Bei dieser Rückkehr in sein Herkunftsland will er ein Gesamtwerk schaffen, das die aktuellen Tendenzen der Nicht-Akzeptanz und Ablehnung untersucht und dabei auch auf seine frühen Erfahrungen mit der Suche nach einer eigenen Identität sowie nach Orten der Akzeptanz und Existenz verweist.

Um sein Anliegen umzusetzen, kombiniert Serkan den traditionellen Aspekt der Malerei mit Skulpturen und Installationen, um einen Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart zu schaffen.

Am Ende seines Aufenthalts wird Serkan eine Ausstellung in den Reinbeckhallen präsentieren.