Stiftung

Die Stiftung Reinbeckhallen präsentiert jährlich zwei bis drei Ausstellungen, die von einem vielseitigen Programm mit offenen Workshops, Filmvorführungen und Lesungen begleitet werden. Neben Kooperationsprojekten bietet die Stiftung jährlich ein Residenzprogramm für bildende und darstellende Künstler*innen an. Außerdem arbeitet die Stiftung eng mit der Werkstatt Neue Drucke zusammen, die sich als Druckwerkstatt auf dem Gelände der Reinbeckhallen der Erforschung, Erhaltung und Vermittlung traditioneller Drucktechniken widmet.

Aufgrund ihrer Offenheit in Bezug auf Formate, Praktiken und Agenda, hat die Stiftung Reinbeckhallen die Möglichkeit, auf aktuelle Themen und Ansätze reagieren zu können.

Unsere Arbeit richten wir nach folgenden Werten:

  • Wir streben nach einem Programm, das offen und inklusiv Menschen mit allen soziokulturellen Hintergründen, politischen Einstellungen, Geschlechtsidentifikationen und Zugänglichkeiten miteinbezieht.
  • Wir fördern gesunde Debatten und Meinungsverschiedenheiten.
  • Wir suchen und unterstützen Wege der engen Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften und jüngeren Generationen.
  • Wir legen Wert auf die Kommunikation mit unserem Publikum über ethisch vertretbare Plattformen. Wir bemühen uns, unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.
  • Wir kommunizieren mit unserem Publikum vorrangig über ethisch vertretbare Digitalplattformen und sind dabei bemüht, unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren.
Workshop mit Dan Perjovschi
Foto © Simone Artale | RBH

Standort Reinbeckhallen

Unser Stiftungsstandort ist historisch: Die Reinbeckhallen sind Teil eines denkmalgeschützten Gebäudeensembles, das vor über einem Jahrhundert errichtet wurde. Jahrzehntelang diente das Fabrikgelände als Produktionsstandort für Transformatoren und Hochspannungsanlagen der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) und später des Transformatorenwerks Oberschöneweide (TRO). Wenige Jahre nach der Jahrtausendwende bricht mit der Vision, dort ein Kunst- und Kulturzentrum zu errichten, ein neues Kapitel an.

Mit der abgeschlossenen Sanierung der Reinbeckhallen, bei der die industrielle Vorgeschichte insbesondere der großen historischen Hallen sorgsam erhalten wurde, werden diese nun für unterschiedliche Zwecke genutzt. Seit der offiziellen (Wieder-)Eröffnung im April 2017 beherbergen die Reinbeckhallen nunmehr die Stiftung Reinbeckhallen und das Stiftungsprogramm. In Analogie zur Architektur schlägt auch die Stiftung stets eine Brücke vom Historischen zur Gegenwart, indem sie den Austausch zu aktuellen Themen im historischen Kontext fördert.


Vorstand, Aufsichtsrat und Kuratorium

Die Stiftung Reinbeckhallen ist eine unabhängige und gemeinnützige Stiftung und wird durch einen Vorstand vertreten, der die Geschäfte der laufenden Verwaltung führt und die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich vertritt. Vorstandsmitglieder sind:

  • Sven Herrmann, Vorstandsvorsitzender
  • Ulrike Koloska, stellv. Vorstandsvorsitzende
  • Gabriele Bogaczyk, Finanzvorstand

Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand sowie die Stiftungsvorhaben. Aufsichtsratmitglieder sind:

  • Hans Eike von Oppeln-Bronikowski, Vorsitzender
  • Uwe Preissler, Stellvertreter
  • Marion Greiner

Das Kuratorium der Stiftung Reinbeckhallen berät die Stiftung in allen Angelegenheiten der Verwirklichung der Stiftungsziele. Neben der Beratung bezüglich der thematischen Schwerpunkte und des Jahresprogramms ist es auch für künstlerische Anfragen zuständig. Mitglieder des Kuratoriums sind derzeit:

  • Dr. Friedrich Tietjen
  • N.N.
  • N.N.