© Miron Zownir, ohne Titel, aus der "Berlin Noir" Serie, 1979
Ausstellung

Berlin, 1945–2000: A Photographic Subject

18.09.2020 – 24.01.2021
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Berlin, 1945–2000: A Photographic Subject untersucht, wie deutsche und internationale Fotograf*innen Berlin zwischen den unmittelbaren Nachkriegsjahren und dem Ende des 20. Jahrhunderts fotografierten.

Die Ausstellung umfasst über 200 Werke, von denen einige noch nie zuvor gezeigt wurden und gliedert sich in drei Kapitel mit Fotos und Fotoserien von 23 Fotograf*innen, die Berlin zum Thema und mitunter auch zur Inspirationsquelle ihrer Arbeit machten.

Ihre für Zeitschriften, Fotobücher, Abschlussarbeiten, künstlerische Zwecke oder den Privatgebrauch entstandenen Aufnahmen gehören zu den Genres der Dokumentar-, Street-, Architektur-, Konzept-, Porträt- und experimentellen Fotografie und lenken die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen fotografischen Praktiken, die sich in Berlin entfalteten sowie auf die gewaltigen sozialen, politischen und kulturellen Veränderungen, welche die Stadt in 55 Jahren durchlief. Außerdem stellen die präsentierten Arbeiten kritische Fragen hinsichtlich der Wahrnehmung und des fotografischen Prozesses, indem sie verschiedenste Sichtweisen auf eine Stadt bieten, die im fraglichen Zeitraum nicht nur zweimal wiederaufgebaut wurde, sondern trotz oder vielleicht auch wegen der von ihr durchgemachten Veränderungen nach wie vor eines der kulturellen Zentren Europas ist.

Berlin, 1945–2000: A Photographic Subject findet im Rahmen des EMOP – European Month of Photography Berlin statt und wird von Dr. Candice M. Hamelin kuratiert. Begleitend zur Ausstellung ist ein gleichnamiger Katalog (deu/eng, 144 Seiten) bei Hartmann Books erschienen.


Mit Werken von Wilfried Bauer, Sibylle Bergemann, Kurt Buchwald, Gundula Schulze-Eldowy, Arno Fischer, Nan Goldin, Herbert Hensky, Max Jacoby, Karl-Ludwig Lange, Will McBride, Rudi Meisel, Roger Melis, Evelyn Richter, Andreas Rost, Michael Schmidt, Maria Sewcz, Michael Wesely, Anno Wilms, Lothar Winkler, Ulrich Wüst, Werner Zellien, Harf Zimmermann und Miron Zownir.