© Doreen Reichenbach / RBH

Berlin, 1945-2000: Kuratorinnenführungen mit Candice M. Hamelin

im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography
02. – 30.10.2020

Berlin, 1945-2000: A Photographic Subject untersucht, wie deutsche und internationale Fotograf*innen Berlin zwischen den unmittelbaren Nachkriegsjahren und dem Ende des zwanzigsten Jahrhunderts fotografierten. Mit mehr als 200 Werken, von denen einige noch nie zuvor gezeigt wurden, besteht die Ausstellung aus drei Abschnitten, die einzelne Fotografien, Fotoserien und einen 26-minütigen Film von dreiundzwanzig Fotograf*innen umfassen, die Berlin als ihr Thema und gelegentlich als Inspiration für ihre Arbeit gewählt haben.

Anlässlich des EMOP Berlin – European Month of Photography bietet die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Candice M. Hamelin, jeweils freitags um 19 Uhr Führungen — abwechselnd auf Deutsch und Englisch — an.

Während der Führung wird die Kuratorin die Besucher durch die drei Abschnitte der Ausstellung leiten und über die verschiedenen fotografischen Praktiken sprechen, die in Berlin florierten, sowie über die immensen sozialen, kulturellen, politischen und architektonischen Veränderungen, die die Stadt im Laufe der fünfundfünfzig Jahre erlebte. Bei der Betrachtung der in der Ausstellung Berlin, 1945-2000: A Photographic Subject gezeigten Werke werden unter anderem folgende Themen besprochen: die Beschädigungen, die Berlin in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs erlitten hat; die gemeinsamen Anstrengungen der Trümmerfrauen in der unmittelbaren Nachkriegszeit; das Alltagsleben in der zweiten Hälfte der 1940er und 1950er Jahre; die Gastarbeiter, die in den 1960er und 1970er Jahren nach West-Berlin kamen; Subkulturen, die in den späten 1970er und 1980er Jahren entstanden; Lebensweisen, die entweder verschwanden oder kurz nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 wieder auftauchten; die großen Entwicklungsprojekte, die nach der deutschen Wiedervereinigung langsam einige der Ruinen und Leerstellen der Stadt ersetzten; und den Imagewandel der Stadt zum (sub)kulturellen Hotspot Europas in den 1990er Jahren.

Die Führungen dauern ca. 45 Minuten und Tickets für die Führungen (€ 15 inkl. Ausstellungseintritt) können ausschließlich online gebucht werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt und die Führung wird unter Berücksichtigung des Schutz- und Hygienekonzepts der Stiftung Reinbeckhallen durchgeführt.


Übersicht der Termine:

02.10.2020, 19 Uhr: Führung auf Englisch
09.10.2020, 19 Uhr: Führung auf Deutsch
16.10.2020, 19 Uhr: Führung auf Englisch
23.10.2020, 19 Uhr: Führung auf Deutsch
30.10.2020, 19 Uhr: Führung auf Englisch