Die Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerin Isca Greenfield-Sanders wirken wie eine nostalgische Reise in die Vergangenheit. Ihre Werke basieren auf von ihr gesammelten Fotografien aus den 1950er- und 1960er-Jahren – meist gefundene Urlaubsschnappschüsse, die häufig Strandszenen zeigen. Diese überträgt sie in einem vielschichtigen Prozess mithilfe eines Gittersystems auf die Leinwand und übermalt sie anschließend. Die Bilder werden dabei von einem Medium ins andere „übersetzt“ – eine visuelle Transformation, die die Grenze zwischen Fotografie und Malerei verschwimmen lässt.
Greenfield-Sanders’ Arbeiten wecken kollektive Erinnerungen: alltägliche Szenen, wie man sie aus Familienalben kennt – Spaziergänge am Strand, spielende Kinder und Momente der Geborgenheit. Ihre Werke wirken verspielt und zugleich zerbrechlich – sie halten friedliche Augenblicke fest, die jedoch nur als Echo der Zeit weiterleben.